CUADERNOS DE HISTORIA DEL DERECHO Nº 8 (2001)


Gérard D. Guyon: «Eschatologie und Politik (1.-3. Jahrhundert)»

In den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeitrechnung beschäftigten sich die Gläubigen der neuen Religion ernsthaft mit der Beziehung zwischen Eschatologie und Politik, oder anders gesagt mit der Vereinbarkeit von kurzem Verbleiben auf Erden, um das ewige Leben zu erringen, und den Ereignissen des alltäglichen Lebens. Es gab in der Tat zwei Arten, sich dem Problem zu stellen: die einen zogen es vor, mit der römischen Staatsgewalt gleichzuziehen, die anderen lehnten diese als wertlos ab. Um diesem unlösbaren Gegensatz zu entrinnen, enstand eine ganz neue Auffassung von christlicher Bürgerschaft.

José Sánchez-Arcilla Bernal: «Raub und Diebstahl in der Stadt Mexiko am Ende des 18. Jahrhunderts, anhand von Gefangenenbüchern»

In der gegenwärtigen Arbeit sind zwei Fragen studiert worden. Zum ersten, der Gebrauch der Begriffe von Raub und Diebstahl in den verschiedenen Niveaus der Bekanntschaft des Rechts (gebildet, gesetzlich, gerichtlich und gemein) während des 18. Jahrhunderts. Zum zweiten, es wird das Begehen von diesen Art von Verbrechen durch die Libros de los Reos von Mexico analisiert, die in den Zeugnisse der Gerichtlichen Verwaltung von Erster Instanz aufgewahrt worden sind. Jenes Begehen ist durch eine sehr einfaches mundliches und kurzes Prozess revidiert worden, mit dem die nicht sehr wichtigen Verbrechen zum Spruch vorbereitet werden sind. Die wichtichste und letzte SchIussfolgerung hat mit der kargen Relevanz zu tun, die den Diebstahl/Raub in der Stadt Mexicos am Ende des 18. Jahrhunderts im Vergleich mit anderen Verbrechen gehabt haben.

Gisela Morazzani Pérez-Enciso: «Die Monopolsstaatsverwaltung in den Provinzen von Venezuela und die neue Finanzverwaltung (18. Jahrhundert)»

In ihrer Arbeit untersucht die Autorin das Wesen der monopolisierten Renten durch die Gründung der Capitania General von Venezuela. Das wichtigste Ziel der Staatsregie in dieser Provinz war nicht nur die Nachfrage von diesen Produkte zu begünstigen, sondern auch den Schmuggelmit den benachbarten ausländischen Kolonien zu verineiden. Zu den traditionellen Monopolen -Pulver, Salz, abgestampeltes Papier, Spielkarten, etc.- wurden zusätzliche Produkte angeschlossen, die ihre Betrieb verbesserten in Venezuela. Von allen den monopolistischen und wirklichen Renten, die von dem Tabak ist, die mehr Ausbeuten, zu der Krone während des zweiten Hälftes des 18. Jahrhunderts verschaffte.

Pedro Andrés Porras Arboledas: «Die Seehandelspraxis in Ostkantabrien (15. – 19. Jahrhundert). Zweiter Teil»

Während der erste Teil dieser Arbeit den größten Anteil der Urkunden aus dem Handelsbereich zum Gegenstand hatte, konzentriert sich der Autor im zweiten Teil auf Seebefrachtung, Schiffskonnossemente, Versicherungen und Risikoanleihen und Frachtdarlehen, welche in den Quellen (Notarprotokolle und Gerichtsakten) am besten überliefert sind. Die Arbeit wird schließlich durch einen Anhang von 46 einschlägigen Urkunden vervollständigt.

María Jesús Torquemada und Juan Antonio Alejandre: «"Heilige kleiden" (Ein Thema über Inquisition und ihr Widerhall in Sizilien»

Während des Ancien Régime waren politische und religiöse Macht eng miteinander verbunden. Alle kunstliche und plastische Kundgebungen wurden sehr stark kontrolliert, um zwei Zwecke zu erreichen; zum einen verlangte man, dass das bildhauerkunstliche und malerische Werk auch einen didaktischen Dienst, gemäss der Lehre der Kirche, leisten könnte; zum anderen wurde die Verwirklichung und Ausstellung von Bilder, die gegen die catholische Orthodoxie angreifen würden, unterdrückt.

Um solche Ziele zu erreichen, wurde als wichtigstes Werkzeug die Einrrichtung der Inquisition gebraucht, die ihreseits und gleichzeitig eine lange Reihe von Begriffen benutzte, die auf eine lange und vereinzelte Sammiung von Vorschriften sich stützten.

Mariana Moranchel Pocaterra: «Die 'Ordenanzas' des königlichen und höchsten Rates der Indias von 1636. Erste Teil»

Dieses Werk sucht auf einer zeitgenössischen Art und Weise die 'Ordenanzas del Real y Supremo Consejo de Indias' von 1636 zu veröffentlichen. Die wahrscheinlich älteste Ausgabe dieser 'Ordenanzas' von 1636 wurde in 1747 datiert, und hatte eine Sammlung der wichtisten Rechtsquellen, die dieser Rat benuzte, um die 'Ordenanzas' umzusetzen. Das Werk untersucht die verschiedenen Quellen, um die wissenschaftliche Forschungen über die Entwicklung des Rates zu erleichtern. Die 'Ordenanzas' werden auch mit den Gesetzen verglichen, die in der Sammlung von Gesetzen der 'Indias' von 1680 zusammengebracht wurden. Die Arbeit untersucht der Ursprung und die Umsetzung der 'Ordenanzas' von 1636 auch nach den institutionalen Reformen des 18. Jahrhunderts.


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